Homepage von Wolfgang Mechsner
Meine Computerseite
Ja, ich gestehe: ich arbeite gerne am Rechner: am Liebsten mit Linux, dann mit dem Mac und dann – ich glaube, mehr gibt es garnicht .. Mein Weg als „User” begann etwa 1990: MS-Dos 4 oder 5, dann die verschiedenen Windows Versionen. Ab Windows 1998 begann mein Ausstieg. Ich probierte Linux aus: fing an mit Suse dann Kanotix, bis ich jetzt schließlich bei Ubuntu gelandet bin. (Und Spiegel-Online gibt mir Recht: Es gibt eine ganze Serie über Ubuntu!)
Wenn man in den einschlägigen Foren herumliest, stößt man oft auf Threads, die das Thema behandeln: wie kann ich Windows Software unter Linux zum Laufen bringen (per sog. Emulatoren wie Wine, Virtual Box, VmWare). Ich denke jedoch , wenn sich jemand auf Linux einlassen möchte, ist es ein guter Weg, erst einmal parallel mit beiden Betriebssystemen zu fahren.
Linux ist etwas anderes als Windows - kein Ersatz, sondern eine Alternative. Und richtig Spaß macht es erst, wenn man gewillt ist, sich auf die Linux Programme einzulassen. Das geht sehr gut möglich bei normalen Applikationen (Office-Programme, auch Multimedia), schwieriger wird es natürlich bei Anwendungen von Mac und Windows, die in den professionellen Bereich (Layout-Programme, Profimusik-Programme) hinein gehen. Und - leider - mein Iphone braucht Itunes. Deswegen benötige ich hin und wieder den Windowsrechner.
Aber Linux ist "frei", vielfältig und sehr, sehr individuell konfigurierbar, man kann es ungemein „schlank” fahren (auf alten oder langsamen Rechnern!). Im Vergleich zu allen Windows-Rechnern, mit denen ich zu tun hatte, ist es sehr absturz-, wohl auch ziemlich virensicher (hatte zumindest nie damit zu tun …)
Meine Lieblingsprogramm ist Emacs. Dieser Editor gehört offenbar zu den ersten Programmen, die jemals auf Unix-Systemen liefen (gibts auf für Mac und Windows). Im Moment wartet man auf die Versionsnummer 24. Für Neulinge ist er sehr kryptisch zu bedienen. Wenn man sich länger drauf eingelassen hat, ist er unübertroffen und sehr individuell anpassbar. Ich mache nahezu alles mit ihm (und vor allem mit der von Carsten Dominik entwickelten Erweiterung, dem genialen Orgmode):
- Texte aller Art (mit Latex)
- Noten (mit Lilypond)
- Todo (GTD)
- Termine
- Datenverwaltung
- Literaturverwaltung
- Zettelkassen
- diese Website
- Newsreader
- Journal
- Tagebuch
Ein sehr gute Seite auf Deutsch, mit Anregungen zur Konfiguration.
Hin und wieder benötige ich auch LibreOffice, ein freies Office-Paket mit ganz guten MS-Office kompatiblen Möglichkeiten, sowie Scribus, einer freien Layout Software, die sich ziemlich gemausert hat und mir erlaubt Standardisierungen aus der Windowswelt, wie sie "dienstlich" von mir verlangt werden, gerecht zu werden. Und außerdem läuft zur Not die MS-Office-Version von 2007 tadellos und schneller als auf dem Windowsrechner mit Hilfe von Wine, dem Windowsemulator auf Linux.
Bei Gelegenheit dazu mehr, vor allem über Latex und Lilypond …